Am 10./11. September 1263 überließ der Mainzer Erzbischof Werner von Eppstein Landgräfin Sophie von Brabant und ihrem Sohn Heinrich I. von Hessen die Verfügungsgewalt über strittige mainzische Lehen in Hessen. Hierzu wurde ein Friedensvertrag geschlossen und Langsdorf war der neutral gelegene Verhandlungsort.

 

Das Ergebnis, die Ablösung Hessens von der Landgrafschaft Thüringen und dessen Souveränität, wurde im Langsdorfer Frieden proklamiert. Heinrich I. wurde zum ersten Landgrafen von Hessen.

 

Was ist daran so einzigartig? Es war der erste nachweisliche (Friedens-)Vertrag, der ohne vorherigen Krieg (und Gemetzel) und nur aufgrund Verhandlungen geschlossen wurde. Das war zu dieser Zeit damals nicht selbstverständlich und ganz gewiss nicht üblich.

 

Die sogenannten Langsdorfer Verträge (bzw. "Langsdorfer Frieden") wurden in 2013 im Rahmen eines Festaktes in Langsdorf selbst gebührend gefeiert.

 

Hierüber gibt es ergiebige Literatur, die man jetzt noch erwerben kann (siehe unter "Home/Aktuelles" - "Publikationen")!


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Neugestaltung in der Mitte des Reiches - 750 Jahre Langsdorfer Verträge 1263 - 2013
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